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Gelungene und verrückte Geschäftsideen aus den USA

Manchmal gelingt es findigen Unternehmern, mit kuriosen oder verrückten Geschäftsideen viel Geld zu verdienen. Meistens ist es wie mit den “One-Hit-Wonders” der 90 Jahre. Einmal hat es geklappt und die vielen Nachahmer denken, sie können am Erfolg des Originals anknüpfen und scheitern jämmerlich daran. Ich habe euch mal 8 gelungene, einmalige und vor allem verrückten Geschäftsideen zusammengestellt. Vielleicht fällt euch ja beim Lesen des Artikels eine eigene, verrückte Geschäftsidee ein. Die meisten stammen natürlich aus den USA, wo einiges Verrücktes mehr erfunden bzw. gestartet wird. In vielen Fällen, haben die Erfinder, so nenne ich sie jetzt mal, nicht mit einem solchen Erfolg gerechnet und verdienen heute einige Euro/Dollar damit. Weil es im Web mehr als genug solcher Ideen gibt, habe ich mich mal ein wenig umgeschaut. Bei einigen Projekten und Verkaufsideen saß ich kopfschüttelnd vor dem Rechner. Aber lest selber.

Buchempfehlungen: 1000 Geschäftsideen Band 1 und Geschäftsideen aufspüren und erfolgreich umsetzen

Einmalige, kuriose und verrückte Geschäftsideen, die erfolgreich waren und sind

  • verrückte geschäftsideen Ungeschlagen auf dem ersten Platz ist die “ONE-MILLION-DOLLAR” Webseite oder auch die Pixel Homepage genannt. Ein damals 21 Jähriger Student verkaufte 1 Million Werbepixel zu je einen Dollar und wurde dadurch zum Millionär. Nicht nur durch die Seite verdiente er Geld, sondern er wurde auch zu vielen Talkshows, Marketing Events und sogar als Referent in Unis eingeladen. Anschauen könnt ihr euch das Grafikungetüm auf The Million Dollar Homepage.

  • Die nächste kuriose Geschäftsidee, brachte zwar keine Millionen, aber dafür eine eigenes Haus. Ein Blogger wollte sich sein Traumhaus tauschen und brauchte dafür nur ein Jahr. Das Verrückte an der Geschichte, er fing mit einer “roten Büroklammer” an. Insgesamt tauschte er 14 Mal in diesem Jahr und bekam zum Schluss sein Traumhaus. Einzige Bedingung war, dass er bei jedem Tauschpartner persönlich vor der Tür steht. Nebenbei hatte er auf seinem Blog auch schon über 8 Millionen Besucher und verkauft derzeit ein Buch über die Tauschgeschäfte. Auf zum Tauschblogger.
  • Etwas ganz “Neues” und noch nie “Erfundenes” kommt auf Platz 3. Ein Flirtportal, aber nicht irgendeines, sondern ein Flirtportal für HIV-Infizierte. Die Macher haben sich bei der ganzen Sache einiges gedacht und sich nur speziell, auf eine bestimmte Gruppe fokussiert. Obwohl es nichts Spaßiges ist, habe ich es in die Liste mit aufgenommen. (leider ist die entsprechende Seite www.positivesdating.com nicht länger zu erreichen)
  • wetterpatenschaftWer Nachrichten schaut oder sich im Netz über das Wetter informiert, trifft immer wieder auf Tief- und Hochdruckgebiete mit Vornamen. Man denkt sich bestimmt, dass die Namen der Gebiete einfach so ausgesucht werden. Dem ist aber nicht so. Jeder kann sich diese schönen Gebiete kaufen und eine sogenannte Wetterpatenschaft übernehmen. Die Preise hierfür liegen zwischen 199 – 299 Euro. Hochdruckgebiete sind wegen des schönen Wetters die teureren. Auf die Idee kam man schon 1954 und seit einigen Jahren kann man die Patenschaft auch Online buchen. Wetterpatenschaft.*
  • Da ich auch hin und wieder mit Domains einige Euronen verdiene, bin ich schon oft auf die nächste Geschäftsidee aufmerksam geworden. Der Anbieter,PickyDomains.com, sucht freie Domains für Menschen, die keine Lust haben, sich selber auf die Suche zu machen. Da Domains ein rares Gut im Netz sind, verlangt PickyDomains satte 59 Dollar für das Aufspüren von, mehr oder weniger sinn- und wertlosen Kunstwort Domains. Den Dienst selber habe ich vor ca. drei Jahren selber getestet und mit “ungenügend” benotet. Dennoch verzeichnet Pickydomains einen sechsstelligen Jahresumsatz. PickyDomains.com
  • Es wird mal wieder Zeit die Wohnung umzugestalten, doch meistens dann fallen einem keine brauchbaren Ideen ein. Genau diese, fast gewöhnliche Geschäftsidee, machte sich planungswelten.de zu nutze und bietet den Online-Wohnung-Einrichter an. Durch die Vermietung von Werbeplätzen und die Zusammenarbeit mit einigen Möbellieferanten, lässt sich bestimmt einiges an Geld verdienen. Neben den verschiedenen Online-Einrichtern, findet man auch passende Möbelhäuser in der Nähe. Wohnungsplaner.

  • Laut Obelix spinnen die Römer. Ich denke, dass amerikanische Mönche noch mehr spinnen. Aber im positiven Sinne. Acht geschäftstüchtige Mönche, aus einer Abtei in Monroe, machten sich mit der Toner ReFill Station selbstständig. Schon in 2005 lag der Umsatz bei 1,9 Millionen Euro. Wer weiß, wer da die Hände im Spiel hat, dass diese Idee so hervorragend angenommen wird. Die LaserMonks, wie sie ihre Webseite getauft haben, bieten neben Tonerfüllung auch Hundeknochen und vieles mehr an. Ein Omen nach Oben… Lasermonks.com
  • Es sind zwar noch einige Monate hin bis zum großen Geschenktag, aber diese weihnachtliche Geschäftsidee hat mich sehr zum Schmunzeln gebracht. Welches Kind würde sich nicht über Post vom Weihnachtsmann freuen? Das dachte sich auch Byron Reese und gab den Eltern eine Webseite, wo sie für Ihre Kinder einen Brief vom Weihnachtsmann bestellen können. Wenn auch “nur” für 10 Dollar, aber viel Kleinvieh macht bekanntlich auch Mist. Zu Weihnachten 2009 musste Byron Reese insgesamt 290.000 Briefe versenden, was dann auch 2,9 Millionen Dollar Umsatz sind. Brief vom Weihnachtsmann.

Verschiedene Quellen:

Best Practice Blog

Andersdenken.at

Mein Start up

Ich bin gespannt, was uns die nächsten Jahre noch alles unter die Augen kommt. Die oben genannten “verrücktenGeschäftsideen sind mit Sicherheit noch zu übertreffen.

* Hier wird auch ein Link gesetzt, wenn man möchte. Ein dauerhafter Backlink von einer hoch gewerteten Uni-Webseite, ist doch nicht zu verachten. Leider ist für 2010 kein Gebiet mehr zu haben.

11 comments

  1. Dino - muskelaufbau

    Hey nicht schlecht gefällt mir. Ja Ideen muss man haben. Sicherlich lassen sich verrückte Ideen besser in USA als in Deutschland umsetzten . Wenn ich eine neue Idee habe werde ich mich hier auch nochmal zu Wort melden. 😉  (schön zusammengetragen Danke IVo  )    Gruß Dino 😉

  2. Ich will auch so einen Einfall !

  3. Es ist schon verrückt mit was für Ideen man Geld machen kann.

  4. Das “ONE-MILLION-DOLLAR” Webseite Projekt war echt genial gemacht. Dann hat es ja ein deutscher probiert aber hat es natürlich nicht geschafft, das die Idee ja nun schon ausgelutscht war.

    • Hi Andreas,

      leider klappen solche Ideen meist nur einmal und das dann richtig. Nachahmer gab es genug und mir ist kein Fall bekannt, der den gleichen Erfolg hatte.

      Grüße Ivo

  5. antiquitaeten-profi

    Tja – nicht umsonst heißt es: der frühe Vogel fängt den Wurm!

    Als Ergänzung zu meinem Antiquitätenhandel bin ich schon länger auf der Suche nach einer neuen Geschäftsidee – doch was diverse Newsletter anbieten ist bereits ausgelutscht – und auch meine Suche auf diversen Ami-Seiten war leider noch erfolglos. Derzeit prüfe ich eine Idee welche mit "Abnehmen" zu tun hat – wenns was wird, werde ich hier berichten!

  6. In "meiner" Branche wimmelt es auch von CopyCats, vor allem seit die Privatsender berichten, wie "leicht man als Geldherrin das große Geld verdient". Immer wieder glauben Frauen es reicht, ein paar Einträge in Kleinanzeigenmärkte und Online-Foren zu setzen, damit sich in großer Zahl Geldsklaven melden. Ergebnis? Die Mädels investieren Zeit und Arbeit, rum kommt dabei nichts. Problem für die Geldsklaven und erfahrenen Geldherrinnen: Es fällt immer schwerer, die schlechten und die guten Angebote zu trennen, Angebot und Nachfrage an qualifizierter(!) Dienstleistung finden auch hier immer schlechter zusammen. Dieses Problem tritt wohl immer auf, wenn es in einem Bereich eine Copycat-Schwämme gibt. Bevor jetzt jemand unangemessen Kritik an meiner Branche übt: Es geht beim Phänomen Geldherrin/ Geldsklave nicht darum, einen Menschen, der nicht Herr seiner Sinne ist, völlig zu ruinieren! Es ist vielmehr eine SM-Variante, bei der Menschen den Fetisch "finanziell ausgenutzt werden" ausleben, vergleichbar zum "Putzsklaven", der ja ebenfalls aus den Medien hinlänglich bekannt ist… Und zu dem es ja ebenfalls eine Menge Copycats gibt…

  7. Das meiste kannte ich zwar schon, aber einiges unbekanntes kam noch hinzu. Echt genial mit was die Leute Geld verdienen! Ein Hoch auf die Kreativität :).

  8. Toller Bericht. Die meisten der Ideen kann man auf das klassische Painspotting zurückführen.
    „Wenn der Kunde leidet, ist die Zeit reif für Neues“. Einen interessanten Artikel dazu gibt es in meinem Blog

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