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Staat verspricht mehr Unterstützung

Geld für Existensgründer

Mehr Geld für GründerUnd zwar nicht uneigennützig, denn das neue Programm möchte eine ganz deutliche Botschaft vermitteln, nämlich die Zahl der Existenzgründungen soll damit endlich steigen. Immerhin soll man nun als Unternehmensgründer ganze 5 Jahre lang vom Staat begleitet werden. Damit noch nicht genug, es sollen außerdem Beraterkosten bis zu 90 Prozent erstattet werden.

Seit November 2007 sind die Aufgaben, was die Förderung von Firmengründungen anbelangt, ganz klar verteilt. Die Beratung vor der eigentlichen Gründungsphase wird demnach von den Ländern übernommen. Läuft der Firmenbetrieb, kommt der Bund mit dem sogenannten Gründercoaching ins Spiel.

Speziell dafür hat die KfW Bank ein Förderprogramm entworfen, was die Jungunternehmer in den ersten fünf Jahren nach Firmengründung begleitet und unterstützt. Besonders interessant ist dieses Förderprogramm für Menschen, die aus einer Arbeitslosigkeit heraus eine Firma gründen.

Denn bei dieser Gründergruppe übernimmt die KfW Bank bis zu 90 Prozent der Beraterkosten. Tatsächlich scheint das Programm auch gut von ehemaligen Arbeitslosen Gründern angenommen werden, immerhin waren zwei Drittel der bis August beantragten Förderungen von ehemaligen Arbeitslosen.

Damit man als Jungunternehmer das Förderprogramm in Anspruch nehmen kann, muss man einen Antrag stellen. Dies, versichert Wolfram Schweighart von der KfW, kann ganz unbürokratisch erfolgen mittels Gewerbeanmeldung oder einem Auszug aus dem Handelsregister. Allerdings müssen diejenigen Gründer die nicht aus einer Arbeitslosigkeit heraus gründen, den Antrag innerhalb der ersten fünf Jahre stellen.

Gründer, die aus der Arbeitslosigkeit heraus gründen, müssen sich innerhalb des ersten Geschäftsjahres für das Förderprogramm bewerben. Bewerben kann man sich als Jungunternehmer bei der Industrie- und Handelskammer oder bei der Handwerkskammer vor Ort. Bei der Wahl des Beraters sollte man dann darauf achten, dass er einen gewissen Satz nicht überschreitet, denn insgesamt darf die Summe die 6000 Eurogrenze nicht überschreiten und der veranschlagte Tagessatz darf maximal 800 Euro betragen.

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