Home » Online Geld verdienen » Geld verdienen mit einem Onlineshop

Geld verdienen mit einem Onlineshop

Es hört sich natürlich leichter an, als es überhaupt ist. Ein Onlineshop aufsetzen, Artikel einbinden und dann geht es schon ans Geld verdienen. Leider denken viele Erstshopbetreiber genau so. Wer mit einem Onlineshop Geld verdienen möchte, hat viel Arbeit vor sich.

Aber dennoch ist es auch heutzutage noch möglich. Erste kleine Erfahrungen mit dem Betreiben eines Onlineshops, habe ich in meiner ersten Internetkarriere machen können, zum Start ist es jedoch nie gekommen. Warum nur? Das werde ich euch zum Ende des Artikels noch genauer erläutern.

Mit einem Onlineshop selbstständig machen

onlineshop-selbststaendig-machen Einen Onlineshop ins Netz zu stellen und damit Geld zu verdienen, sollte immer gut überlegt sein. Denn nicht nur die höhere Marge, sondern auch einige andere Sachen, sollte man dabei im Hinterkopf behalten. Wer eigene Artikel herstellt und diese über das Netz vertreiben möchte, hat meiner Meinung nach, die besseren Karten, als jemand der über einen Großhändler einkauft. Die Waren von einem Großhändler müssen erst einmal vorfinanziert werden und somit kann die Anfangsinvestition auch eine erschreckende Höhe erreichen. Hinzu kommen noch Lagerkosten, Versandkosten und wenn man selber nicht so internetaffin ist, auch noch die Kosten für die Shop-Pflege hinzu. Wer den Shop selber einrichtet und pflegt, kann sehr viel Kosten einsparen. Mehr dazu später.

Es besteht auch die Möglichkeit vom sogenannten Drop-Shipping. Die komplette Abwicklung übernimmt ein Lieferant extern und man kann sich komplett auf die Vermarktung vom Shop konzentrieren. Doch nehmt nicht zu viele Waren in euren Shop auf, sondern nutzt nur wenige, aber dafür zusammenpassende Artikel.

Positives Beispiel:

Fahrrad, Fahrradzubehör, Kinderhelme, Protektoren und so weiter.

Negatives Beispiel:

Strandkleider, Nagellackentferner, Wandfarben. Ich glaube, ihr wisst was ich meine.

Eigene Waren vertreiben

Da ich oben schon angesprochen habe, dass ich viel vom Vertreiben der eigenen Artikel halte, werde ich in diesem Bericht auch nur darauf eingehen. Über die anderen Themen gibt es bestimmt irgendwann mal eigene Artikel. Vor allem über die Nutzung von Drop-Shipping.

Eigene Waren müssen nicht immer ein Wohnzimmerschrank oder etwas in dieser Größe sein, sondern können auch selbstgemachte Topflappen, Wollsocken oder so etwas in der Art sein. Natürlich kann man damit nicht “Reich werden”. Doch ein schönes Nebeneinkommen bescheren sie schon. Aber ich würde sogar noch weiter gehen und behaupten, dass sich personalisierte Artikel immer an den Mann/die Frau bringen lassen. Gerade bei solchen individuellen Artikel, geben die Menschen auch mehr Geld aus, als wenn es was von der “Stange” ist.

Nicht, dass jetzt jeder gleich stricken und häkeln lernt, um solche personalisierten Artikel herzustellen. Es sollte lediglich ein Beispiel sein, dass man sich mit einem Onlineshop von der breiten Masse absetzen muss, damit es auch ein Erfolg hat.

Der Vertrieb von eigenen Waren, hat nicht nur den schönen Effekt, dass Individuelles angeboten werden kann, sondern sich auch die Kosten für die Herstellung in Grenzen halten und demzufolge die Einnahmen wesentlich höher ausfallen.

Freie und bezahlte Shop-Systeme

xt-commerce Allein die Suche bei Google nach “kostenloser Shop” zeigt über 16 Millionen Treffer. Mit welchem Shop kann man jedoch etwas anfangen? Ich habe nur einige kostenlose Onlineshops getestet und viele davon versprechen viel, aber halten nur wenig davon. Der bekannteste Open-Source Shop ist wohl XT-Commerce, der auch sehr umfangreich im Backend (Adminbereich) ist.

Neben vielen Zahlungsmöglichkeiten, Einstellungen und einiges mehr, gibt es eine große Community, die bei Problemen hilft. Nebenbei haben sich auch Grafiker auf diesen Shop spezialisiert und man kann doch recht preiswert, ein individuelles Design anfertigen lassen.

gambio Einen bezahlten Shop bietet Gambio an. Der Shop kostet knapp 150 Euro, doch ist sein Geld wert. Wer sich den Onlineshop genauer betrachten möchte, kann das gerne in den extra eingerichteten Testshops tun. Auch hier gibt es wieder eine Vielzahl an Einstellungsmöglichkeiten.

Wichtige Hinweise

  • Nutze eine sprechende URL für die Artikel z.B. shopname.de/topflappen-rot-name
  • Lass die AGB, Lieferzeiten usw. von professionellen Menschen anfertigen. (Anwalt usw.)
  • Probiere es erst im “kleinen” Stil. Vermeide größere Ausgaben. Nur so siehst du, was alles auf dich zukommt.
  • Nehme die Kundenbindung sehr ernst. Zufriedene Kunden kommen gerne wieder.
  • Biete viele verschiedene Zahlungsmöglichkeiten an. (Paypal, Sofortüberweisung, Kreditkarte)
  • Versende deine Waren mit bedruckten Kartons (Shopname, Domain, was kann man dort kaufen)
  • Probiere, dass der Kunde so wenig wie möglich klicken muss, um in den Bezahlvorgang zu kommen.

Weg des geringsten Widerstandes

Warum bin ich mit meinem Shop nie gestartet? Um diese Frage zu beantworten, muss ich ein wenig Negatives dazu preisgeben. Als erstes waren da die angebotenen Waren. Nicht, dass es etwas Schlechtes oder gar Unbrauchbares war, nein, ich wollte nur nicht zu viel investieren. Die damalige Investition lag bei gut 20.000 Euro und das nur für die Waren. Weiterhin gibt es einiges, was ich im Affilate Marketing nicht habe.

Zum Beispiel Garantieleistung, Rücksendungen, nichtzahlende Kunden und noch einiges mehr. Der Aufwand wäre mir viel zu groß, obwohl die Marge wesentlich höher ausfallen würde, als im Affiliate Marketing. Da ich jedoch lieber den Weg des geringsten Widerstandes gehe, habe ich mich gegen einen Onlineshop entschieden. Aber was noch nicht ist, kann ja immer noch werden. 😉

Weitere Geschäftsideen im Internet

6 comments

  1. Schön wäre wirklich mal ein netter Artikel zum Thema "Drop-Shipping" interessant wäre hier auch Anbieter oder wie man diese ausfindig machen kann die einen derartigen Service anbieten.

    • Hallo derleser,

      ich werde schauen ob ich in der nächsten Woche dazu einen Artikel veröffentliche.

      Grüße Ivo

  2. Nachdem ich schon mit einigen anderen Shops Erfahrungen gemacht habe, bin ich jetzt beim Gambio-Shop gelandet und habe einen sehr positiven Eindruck gewonnen – allerdings ist der Shop erst am Werden.
    Wie bereits schon erwähnt, ist es wichtig, dass die Marge stimmt. Wer mit zu geringen Aufschlägen kalkuliert, findet sich schnell auf der Verliererstraße wieder.
    Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass man verlässliche  und seriöse Lieferanten findet – manchmal gar nicht so einfach.
    Und selbstverständlich sollte der Shop abmahnsicher gestaltet werden können – das ist bei Gambio in vorbildlicher Weise der Fall.
    Und zum Schluß:
    Kompliment für diesen schönen und verständlich geschriebenen Blog!

    • Hallo Volker,

      ich habe den Gambio auch genutzt, als ich meinen Shop eröffnen wollte. Klasse Backend und vor allem auch für Laien zu verstehen. Viele Dank für das Kompliment.

      Grüße Ivo

  3. also xt commerce kann man nur kaufen. oder lese ich da was falsch?

  4. Werbeartikel günstig

    Netter Artikel, starte ebenfalls einen Onlineshop. Branche: personalisierte Artikel, so wie es im Text steht – und zwar geht um bedruckte Werbeartikel. Mal sehen wie es voran gehen wird. Versuche wirklich alles mögliche zu bedenken, was wichtig sein könnte. Von Onpage- bis Offpage-Optimierung, kurze und einfache Struktur des Shops, Facebook-Marketing, vielleicht auch Ebay – da jeder User wichtig ist, da Statistiken leider nicht so rosig aussehen. Konversionsraten von 1-3 sind normal, aber selbst wenn man eine KR von 5-10 hätte – müsste man doch schon 300-400 UU auf den eigenen Shop "lotsen" – und damit meine ich nicht G-Boombing, sondern User die auch das vorfinden was Sie suchen, um wenigstens ein paar Bestellungen zu haben. Und wenn man Kleinzeug für ein paar € verkauft, musse man doch schon einige mehr Besucher erreichen. Also doch nicht so einfach 😉