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10 Fehler bei Social Media für Unternehmen

Social Media ist in aller Munde. Doch einige Unternehmen scheitern an diesem Traffic-Kanal, da sie grundlegende Fehler machen. Die 10 häufigsten Fehler im Social Media Marketing (kurz: SMM) habe ich euch mal zusammengetragen und erläutert, wie User es wahrnehmen, bzw. nicht wahrnehmen.

Fehler im Social Media

Fehler im Social Media

1. Agieren bei Social Media

Unternehmen freuen sich darüber, dass die Fananzahl steigt. Ich habe jedoch schon desöfteren sehen müssen, dass sich um den Account niemand so wirklich kümmert. Fragen werden erst, wenn überhaupt, nach einigen Tagen beantwortet. So geht das nicht! Unternehmen sollten hier weniger auf die Kosten achten (kommt auf die Größe des Unternehmens an), wenn sich ein Mitarbeiter nur noch um die Social Media Aktivitäten kümmert.

2. URL konkret und überall erwähnen

Ein gutes Beispiel konnte ich bei Marcel Schler finden. Immer häufiger sieht man, dass Unternehmen zwar auf Facebook sind, jedoch nicht, wie man sie dort erreicht. Wie es besser gemacht wird, zeigt die derzeitige Kia-Fernsehwerbung. Es wird dort ausschließlich auf Fanjagd gegangen. In den Staaten ist es schon Gang und Gebe, dass die URL von Facebook überall erwähnt wird und sogar auf der Visitenkarte mehr Präsenz bekommt, als die eigentliche Firmen Domain.

3. Ziel- und Planloses Gezwitscher

Es erscheint mir häufig so, dass größere Firmen nicht wissen, welche Auswirkungen ziel- und planlose Aktivitäten in den Social Media Netzwerken haben können. Es ist um so wichtiger, dass ein Unternehmen die Ziele festlegt. Wie man weiß, können Ziele sehr unterschiedlich sein. Den einen ist der Kontakt zum Verbraucher wichtig, für einen anderen sind die Plattformen ein Absatzmarkt.

4. Richtiger Umgang

Olaf Kopp geht bei seinen 10 Fehlern sehr viel auf die Kommunikation ein. Jeder Kommentar, jeder Foren-Beitrag, jeder Fan sollte so behandelt werden, wie man selber gerne behandelt werden möchte. Wenn jemand natürlich negativ gegen die Firma schießt, dann ist es verständlich, dass man es zurück geben möchte. In manchen Fällen bin ich mir auch fast sicher, dass es von der Konkurrenz kommt. Dennoch sollte auch auf negative Kritik eingegangen und nicht etwa gelöscht oder beleidigend agiert werden.

5. Falschmeldungen und Unwahrheiten

Was verbreitet sich schneller im SMM als irgendwelche Unwahrheiten oder Falschmeldungen. Sicher denken einige Unternehmen “Wie kann ich meinen Konkurrenten möglichst viel Schaden zufügen.” Jedoch sollte hierbei aufgepasst werden. Erstens kann es weitreichende rechtliche Konsequenzen haben und zweitens wird die Glaubhaftigkeit eures Unternehmens herabgesetzt. Es kann auch nach hinten losgehen und User können sich von euch abwenden.

6. Verkaufen, Verkaufen, Verkaufen

Wer die Social Media Kanäle nur nutzet, um seine Produkte an den Mann/die Frau zu bringen, wird auf lange Sicht vielmehr in die andere Richtung arbeiten. Produkte und Dienstleistungen vorstellen, ist sicher nicht verkehrt, doch helft euren Usern bei deren Fragen zu Produkten und Angeboten von euch. Auch News aus der gleichen Branche bieten sich an, um mit den Fans zu kommunizieren. Nicht nur an den Absatz und Umsatz denken, sondern viel sozialer.

7. Achte auf deine Mitarbeiter

Auch deine Mitarbeiter nutzen Plattformen wie Facebook oder Twitter. Schließe es aus, dass Mitarbeiter in ihrer Freizeit oder auch bei der Arbeit, Neuigkeiten über das Unternehmen ausplaudern. Auch die Erwähnung der Firma in Profilen, kann ein großer Fehler sein. Neben “Ich arbeite bei Firma xyz” erscheinen doch hin und wieder private Bilder (die Weihnachtfeier wurde ausgiebig gefeiert). Ich muss nichts mehr dazu schreiben, oder???

8. Rechtschreibung & Grammatik

Rechtschreibfehler sollten bei den Kurznachrichten vermieden werden. So sieht es auch Thomas Wusatiuk der sich mit SMM für kleine und mittelständische Unternehmen befasst hat. Je mehr diese Kurznachrichten verfolgen, desto mehr werden auch auf die geposteten Fehler eingehen. Darum gleich von vornherein solche Dinge vermeiden und jemanden damit beauftragen, der die Rechtschreibung & Grammatik beherrscht.

9. Nix mit Kreativität

Das Erscheinungsbild auf SMM Plattformen ist egal… Falsch! Es ist sogar wichtig, dass der Auftritt mit eurer Firma in Verbindung gebracht wird. Dabei kommt es nicht nur auf ein Logo oder einen Hintergrund an. Viele nützliche Tools werden vom Anbieter selber oder von externen Firmen angeboten. Seid kreativ und “etwas” anders, als eure direkte Konkurrenz.

10. Social Media – Brauchen wir nicht

Ganz zum Schluss noch einen Fehler, den ich schon häufiger gehört und gelesen habe. Es ist ein Trugschluss zu glauben, man benötigt SMM nicht. Ok, der kleine Handwerker von Nebenan, sollte es nicht als Pflicht ansehen, sondern eventuell als Ergänzung zu seiner Webseite. Bei größeren Unternehmen ist es definitiv schon zu einer Pflichtaufgabe geworden, sich mit Social Media Marketing zu beschäftigen.

2 comments

  1. Speziell Punkt 4 hat mich begeistert. Denkt man doch gerade bei negativem Feedback schnell daran den Kommentar zu löschen. Doch richtige Profis nutzen auch negative Aussagen dazu, etwas positives draus zu machen. Manchmal warten speziell Leser darauf wie mit negativen Aussagen umgegangen wird. Am Besten für die Anregung und die Zeit die der Kritiker sich genommen hat danken, und nachdenken wie man veràndern kann.

  2. Man darf bei Social Media nicht den selben Fehler machen, wie mit einer Homepage. EInfache rstellen und sich dann nicht mehr darum kümmern. Solche Homepages sieht man doch am laufenden Band. Und gerade in sozialen Netzwerken wie Facebook oder Xing ist so etwas einer der größten Fehler, den man überhaupt machen kann.

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