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Franchise-Typen

Franchise erfreut sich wachsender Beliebtheit und in den letzten Jahren haben sich verschiedene Franchise-Typen etablieren können.

Vertriebsfranchise

Hierbei verkauft der Franchise-Nehmer im Geschäft, welches die Bezeichnung des Franchise-Gebers trägt, ein bestimmtes Warensortiment. Hierunter fallen zum Beispiel die OBI-Baumärkte, der Tierhandel Fressnapf oder Blume 2 000.

Produktfranchising

Der Franchise-Nehmer produziert hier, nach den Vorgaben des Franchise-Gebers, bestimmte Waren selbst und verkauft diese unter der von Franchise-Nehmer geschützten Bezeichnung. Im Unterschied zum Vertriebsfranchise müssen die Waren erst vor Ort hergestellt werden, dies ist zum Beispiel bei Subway oder Hallo Pizza der Fall.

Dienstleistungsfranchise

Es werden vom Franchise-Nehmer Dienstleistungen unter den dem Franchise-Geber obliegenden Geschäftsbedingungen angeboten. Hierbei sind die vorgegebenen Vorgaben und Richtlinien einzuhalten. Hierunter fallen Schülerhilfe oder Maklerunternehmen.

Eine weitere Unterscheidung lässt sich in Master-Franchise treffen. Hier wird die Lizenz von ausländischen Firmen erworben, welche sich auf dem deutschen Markt behaupten wollen. Der Lizenzkäufer wird hier zum Franchise-Geber und kann in einem bestimmten Land oder in einer Region Franchise-Nehmer gewinnen.

Werden mehrere Franchisen an einen Franchise-Nehmer vergeben, dann spricht man von Mehrfach-Franchise. Auch Gebietsentwicklungsverträge zählen zu den Franchise-Typen. Wird mit einem Unternehmen ein entsprechender Vertrag geschlossen, ist dieses mit der Entwicklung in einem vorab festgelegten Gebiet betraut worden.

Die Anzahl der dort zu etablierenden Franchise-Nehmer wird vorab festgelegt. Diese Area Development Agreements sind in den USA bewährt, konnten sich in Deutschland jedoch bislang nicht durchsetzen.

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