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Dachdecker

Voraussetzung Dachdecker

Eine selbstständige Tätigkeit erfordert eine Ausbildung als Dachdecker, die drei Jahre umfasst. Neben dem eigentlichen Dachdecken sind auch Tätigkeiten wie Wärmedämmung, die Abdichtung von Dach-, Wand- und Bodenflächen, das Erstellen von Blitzarbeitern, Fassaden-Bekleidung, die Installation von Solarzellen, das Anbringen von Dachrinnen sowie das Abdichten von Dächern mit Spezialmaterialien erforderlich. Ein selbstständiger Dachdecker mit der nötigen Qualifikation sollte sich auf alle diese Bereiche verstehen, um umfassend und erfolgreich eingesetzt werden zu können.

Persönliche Eigenschaften

Es versteht sich von selbst, dass ein Dachdecker über handwerkliches Geschick verfügen sollte, obwohl dies im Berufsausbildungsgesetz nicht explizit festgehalten ist. Da ein Dachdecker meist in luftiger Höhe arbeitet, ist auch Schwindel- und Angstfreiheit wichtig.

Häufig muss ein Dachdecker mit anderen Fachleuten wie Dachklempnern zusammenarbeiten, was ein technisches Verständnis auch für andere Materialen wie Metall voraussetzt. Insgesamt sollte das technische Verständnis gut ausgeprägt sein, weil der Beruf viele Bereiche umfasst.

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Kundengewinnung als Dachdecker

Die beste Art der Kundengewinnung ist, wenn man während der Lehr- und Gesellenzeit bei Projekten mitgearbeitet hat und dabei positiv bei Bauherren aufgefallen ist. Erfolgreiche Projekte als Referenzen sind ebenso nützlich, wobei es stets gilt, den Kunden davon zu überzeugen, dass man sein Handwerk versteht. Die eigene Fachkompetenz muss transparent sein und kann zum Beispiel auch in einer Website für den Leser angenehm zusammengefasst werden.

Je nach Standort empfiehlt sich auch eine Spezialisierung. In Norddeutschland ist dies zum Beispiel die Arbeit mit Reet, in den Mittelgebirgen ist Schiefer wichtig. Regional bedingt sollte man sich daher Zusatzqualifikationen erwerben, um bestehenden Bedarf zu füllen. Daneben kann man sich auch auf andere Aspekte spezialisieren, beispielsweise auf Solarzellen, die im Kommen begriffen sind.

Das Problem

Das Problem besteht darin, sich einen guten Ruf als versierter und kompetenter Dachdecker systematisch und nachhaltig aufzubauen. Man sollte gezielt den Kontakt zu großen Bauherren suchen, die häufig Projekte laufen haben. Es gilt dabei, die eigene Kompetenz marktgerecht zu verkaufen.

Zudem ist der Beruf des Dachdeckers keine Seltenheit und umso mehr sollte man es verstehen, die eigene Kompetenz herauszustellen. Ein Problem besteht auch in möglichen Unfällen. Sollten im wahrsten Sinne des Wortes alle Stricke reißen, kann sich ein Dachdecker böse Verletzungen zuziehen.

Investition

Ein Dachdecker benötigt Arbeitskleidung und fachmännisches Werkzeug. Schindeln, etc., werden meist von den Bauherren bereitgestellt. Auch sonstige Materialien, beispielsweise Abdichtungen, werden ebenfalls vor Ort gestellt.

Ein Dachdecker muss insofern keine großen Investitionen tätigen, sollte aber über ein entsprechendes Arbeitsfahrzeug mit dem eigenen Schriftzug verfügen, das sowohl als Fortbewegungsmittel als auch als Werbung dienen kann. Die Investition in die Erstellung eines Businessplanes lohnt sich jedoch häufig vor Antritt der Selbstständigkeit.

Fazit: Selbstständig als Dachdecker

Die Frage ist, wie viele Dachdecker insgesamt eigentlich benötigt werden. Positiv fällt hier ins Gewicht, dass praktisch immer neu gebaut wird und daher dieser Berufszweig vonnöten ist. Letztlich hängt der Erfolg der Selbstständigkeit davon ab, inwiefern man seine Kompetenzen zu verkaufen weiß. Zuverlässige, termingerechte und gute Arbeit ist dabei unabdingbar.