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Fußpflegedienst

Voraussetzung Fußpflegedienst

Unterschieden wird in Deutschland zwischen der kosmetischen Fußpflege und der medizinischen. Die medizinische Fußpflege (oder: Podologie) ist gesetzlich als Ausbildungsfach geregelt. Bei der kosmetischen Fußpflege kann man sich durch Kurse und Weiterbildungen qualifizieren. Diese Qualifikationen sind allerdings nicht staatlich.

Fußpilz, Behandlung der Füße aufgrund von Folgeschäden von Diabetes und die Beseitigung von Hühneraugen gehören in den Bereich der medizinischen Fußpflege, während Fußnägel schneiden, Eincremen, Lackieren, Massieren und das Feilen der Zehennägel zur kosmetischen Fußpflege gehören. Dabei zählt die Podologie zu den geschützten Berufsbezeichnungen, dies ist bei der kosmetischen Fußpflege nicht der Fall. Zur erfolgreichen Gründung eines Fußpflegedienstes sollte zunächst ein guter Businessplan erstellt werden.

Persönliche Eigenschaften

Eine erforderliche Eigenschaft ist sicher die Vorliebe, mit Menschen zu tun zu haben. Ein Fußpfleger sollte über kommunikatives Geschick verfügen. Je nachdem, ob es sich um medizinische oder kosmetische Fußpflege handelt, ist die Bereitschaft, helfen und heilen zu wollen, sicher ein wichtiger Punkt.

Bei kosmetischen Behandlungen sollte auch die Dienstleister stets Freude an Schönheit haben. Selbstverständlich darf sich ein Fußpfleger, welcher Richtung auch immer, nicht davor ekeln, auch kranke Füße mit den jeweiligen Schwierigkeiten zu behandeln.

Kundengewinnung

Kosmetische und medizinische Fußpfleger gibt es mittlerweile eine Menge. Eine gute Idee ist es, entsprechend dem allgemeinen Trend auf Wellness zu setzen: die Fußpflegpraxis als Wellness-Oase, wo man sich Gutes angedeihen lässt. Kosmetische Fußpflege ist auch ein Stück Wellness und man sollte die Räumlichkeiten beispielsweise so gestalten, dass sie einladend und beruhigend wirken und die Menschen gerne kommen.

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist es sinnvoll, besondere Dienstleistungen im Angebot zu haben, die anderen fehlen. Hier kann man sich auf dem großen Fortbildungsmarkt umschauen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, dass zufriedene Kunden ihre Erfahrungen gerne an andere weitergeben und so ein Domino-Effekt entsteht.

Das Problem

Das Problem wurde bereits angeschnitten: Es gibt viele Fußpfleger verschiedener Richtungen, wobei die Kassen nur Behandlungen bezahlen, die durch Diabetes bedingt sind. Je nach Konjunktur entscheiden sich Kunden eher, sich eine Fußbehandlung zu gönnen, als wenn allgemeine Rezession herrscht. Denn insbesondere kosmetische Fußpflege gilt immer noch als ein Luxus, den man sich gönnt – oder eben nicht.

Investitionen

Ein Fußpfleger braucht Räumlichkeiten, in denen er praktizieren kann und – wenn er seine Dienste ebenfalls mobil anbietet – auch ein Auto. Selbstverständlich müssen sämtliche Utensilien wie qualitativ hochstehende Fußnagelscheren, Nagellacke, Hornhauthobel oder Ähnliches vorhanden sein sowie verschiedene hochwertige Cremes und Fußbäder. Ein Besuch beim Fußpfleger erfordert eine andere Qualität der Behandlung als zu Hause. Wer Fremdkapital zur Eröffnung seines Fußpflegesalons benötigt sollte vorher einen Businessplan erstellen.

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Fazit: Selbstständig mit einem Fußpflegedienst

Wellness ist mittlerweile viel mehr als nur ein Trend. Sich wohlfühlen, abschalten und sich verwöhnen lassen, das ist es, wonach sich viele Menschen heute sehnen. Die meisten, die über ausreichend finanzielle Mittel verfügen, gönnen sich Fußpflege.

Bei attraktiver Aufmachung der Praxis und ausreichend Erfahrung in der Branche sowie bei bestimmten Spezialisierungen kann eine Fußpflegepraxis daher durchaus Erfolg haben.