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Eisverkäufer

Voraussetzungen Eisverkäufer

Wer sich als Eisverkäufer selbstständig machen möchte, muss zunächst einige Voraussetzungen erfüllen. Eine Ausbildung muss zwar nicht absolviert werden, aber das zuständige Gesundheitsamt sollte vor dem Start in die Selbstständigkeit in jedem Fall befragt werden. Die Auflagen, was Hygiene und Kühlung angeht, sind in Deutschland sehr streng. Entsprechend müssen hier erst Gesundheitszeugnisse beigebracht werden.

Auch muss der Eisfahrer ein entsprechendes Auto vorweisen können. Bewährt haben sich hierbei Transporter oder Vans, die entsprechend umgebaut werden. Diese müssen im hinteren Bereich so viel Platz bieten, dass neben der Kühltheke für das Eis selbst genauso Aggregate und Kühlvorrichtungen untergebracht werden können. Außerdem sollte der Eisverkäufer darin stehen können und zusätzlich bedarf es der Aufbewahrungsmöglichkeiten für Eiswaffeln und Co.

Selbstständig als Eisverkäufer

Selbstständig als Eisverkäufer

Persönliche Eigenschaften

Wer sich als Eisverkäufer selbstständig machen möchte, muss natürlich ebenfalls einige persönliche Eigenschaften mit sich bringen. Aufgeschlossenheit gegenüber anderen, sowie die Freude am Umgang mit Menschen ist dabei eine der Grundlagen schlechthin. Der künftige Eisfahrer sollte sich auf seine Kunden einlassen können, immer gute Laune haben und ein echter Verkäufer-Typ sein. Zu einem netten Gespräch aufgelegt, verbessert er zudem seine Umsatzchancen.

Kundengewinnung

Um erfolgreich als Eisverkäufer selbstständig zu sein, bedarf es der passenden Kunden. Als Eisfahrer erscheint das natürlich unproblematisch, schließlich fährt man mit seinem Eismobil direkt zu den Kunden.

Doch hier tun sich schnell einige rechtliche Fallstricke auf. Wer direkt vor den Wohnungen seiner Kunden vorfährt, wird mit Sicherheit zügig an die Konkurrenz erinnert. Große Firmen, wie Bofrost oder Eismann werden sich ihren Platz nicht einfach streitig machen lassen.

Wer sich dagegen entscheidet, an öffentlichen Plätzen seinen Eiswagen zu platzieren, muss zuvor behördliche Genehmigungen einholen. Andernfalls kann das örtliche Ordnungsamt einem schnell einen Strich durch die Rechnung machen.

 

Das Problem

Ebenfalls warten einige Probleme auf potenzielle Eisfahrer. So ist die Konkurrenz riesig und man muss sich gegen diese übermächtige Konkurrenz durchsetzen. Das gelingt meist nur mit zwei Varianten: Entweder man schließt sich selbst der Konkurrenz an und wird bei dieser selbstständiger Eisfahrer oder man muss mit seinen Produkten so überzeugen, dass man dem übergroßen Namen der Konkurrenz etwas entgegen setzen kann.

Wer aber nun mit hervorragenden Produkten punkten und diese beispielsweise selbst herstellen will, der muss damit rechnen, dass sich sein Arbeitstag unwahrscheinlich verlängert. Außerdem bedarf es für die eigenen Eiskreationen zusätzliche Räumlichkeiten, bei denen wiederum das Gesundheitsamt und die Lebensmittelkontrolleure ihr OK geben müssen, bevor diese in Betrieb genommen werden können.

Investitionen

Wer sich als Eisverkäufer selbstständig machen will, braucht zunächst natürlich das Eismobil, das eine erste große Investition mit sich bringt. Für die anfallenden Verwaltungsarbeiten, wie Kassenführung, Buchhaltung und telefonische Erreichbarkeit ist ein eigenes Büro zwingend erforderlich. Wer Fremdkapital für den Weg in die Selbstständigkeit als Eisverkäufer benötigt sollte auf die Erstellung eines Businessplanes nicht verzichten.

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Auch wer sich als Lizenznehmer bei einem Franchise-Konzept anschließt, muss in die Tasche greifen. Hier fallen oft hohe Lizenzgebühren, sowie Beteiligungen des Lizenzgebers am erzielten Umsatz an. Hinzu kommen die Kosten für die Genehmigungen durch Gesundheits- und Ordnungsamt.

Fazit: Selbstständig als Eisverkäufer

Sich als Eisfahrer selbstständig zu machen, ist zwar möglich, aber mit hohen Anfangskosten verbunden. Zudem muss man sich gegen eine übermächtige Konkurrenz durchsetzen, sofern man sich dieser nicht anschließt. In letzterem Fall darf man aber davon ausgehen, dass man ein Verkaufsgebiet zugeteilt bekommt, das auch geschützt bleibt.

Bild: © Marc McRaw – Fotolia.com

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