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Tipps für Selbstständige

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Das Thema Franchising wurde hier auf SElbststaendig-MAchen.net bereits mehrfach angesprochen. Ein ganz wichtiger Vorteil des Franchising-Systems wurde aber bislang nur am Rande erwähnt: die Marke. Denn wer sich als Franchisenehmer selbstständig macht, verfügt nicht nur über das funktionierende System und viel Fachwissen des Franchisegebers im Hintergrund, sondern über eine attraktive Marke für sein Gewerbe.

Franchise

Bekannte Franchisegeber

McDonalds ist zum Beispiel eine solche Marke. Auch die Baguette-Kette Subway, die Kfz-Reparaturen von Scheiben-Doktor oder die Kosmetik von Yves Rocher sind Franchising-Marken. Wer sich mit einem Franchising-Modell selbstständig macht, hat also sofort eine starke Marke im Rücken. Anders gefragt: Wer geht schon in den Sportschuhladen von Frau Meier an der Ecke, wenn sich eine Straße weiter eine Filiale von Runners Point befindet, in der man ein gut sortiertes und aktuelles Sportschuhsortiment zu fairen Preisen erwarten darf.

Je größer die Marke ist, desto stärker wirkt diese auf die Kunden. Wenn ein Unternehmen in der Vergangenheit viel Werbung betrieben oder/und sich einen guten Ruf bei Kunden erarbeitet hat, kennen viele Menschen die entsprechende Marke. Das trägt ganz wesentlich dazu bei, dass der Franchisenehmer einen leichteren Start in die Selbstständigkeit hat. Denn wenn er als Filiale bzw. Vertreter des Unternehmens mit der Marke antritt, reicht oft schon die bloße Anwesenheit der vertrauten Logos und Farbkombinationen aus, um die Kunden zu erreichen.

Nachtrag: Übersicht der Top 20 der nationalen und internationalen Franchising-Unternehmen.

Branding und Markenaufbau entfällt

Natürlich ist die Marke nicht alles. Die Waren bzw. Dienstleistungsangebote müssen gut sein, das typische „Flair“ der Marke muss auch beim Franchisenehmer einfach „rüberkommen“ und letztlich muss der Franchisenehmer die Unternehmenskultur des Franchisegebers verinnerlicht haben und eine Dienstleistermentalität gegenüber den Kunden an den Tag legen.

Innerhalb der häufig engen Grenzen hat der Franchisenehmer zwar die Möglichkeit, sich und sein Angebot ganz individuell zu präsentieren. Aber dennoch stehen die Marke und die Markenpflege im Mittelpunkt des Interesses des Franchisegebers. Daher muss sich der Franchisenehmer dieser Maxime unterordnen. Allerdings liegt hier genau ein weiterer Vorteil.

Der Unternehmensgründer muss die Marke nicht neu erfinden, er muss keine eigene Werbestrategie oder ein neues Flyer-Design entwickeln. Der Franchisenehmer kann sich in aller Ruhe auf das besinnen, was sein Ziel ist: Umsatz generieren, indem er Kunden gewinnt und seine Waren oder Dienstleistungen verkauft.

Die zeitraubenden Kampagnen zum Aufbau einer Marke entfallen. Er kann stattdessen, sich oder sein Unternehmen über diese Marke bewerben. Im Idealfall fragen sich Zeitungsleser bei der Anzeige zur Unternehmensgründung eines Franchisenehmers also nicht: „Was ist das für ein neues Geschäft?“ Sondern sie sagen: „Oh, dieses Unternehmen gibt es hier jetzt auch!“

Je bekannter die Marke ist, desto leichter fällt der Start. Aber: Desto strikter sind häufig auch Rahmenbedingungen einzuhalten und desto größer ist meistens die erforderliche Anfangsinvestition für den Franchisenehmer.

Dennoch ist Franchising besonders beim Start in eine Selbstständigkeit ein Vorteil. Denn die Marke schafft Vertrauen, weckt Interesse und generiert schon Umsatz, wo ein neues Unternehmen sonst zunächst in Eigenwerbung investieren müsste. Es ist ein Vorteil, gerade weil hinter der Marke bereits ein erfolgreich erprobtes und bekanntes Geschäftsmodell steckt. Darauf kann der Franchisenehmer aufbauen.

OutStyle – Fotolia.com

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2 Antworten zu Franchise Unternehmen und Angebote mit starker Marke

  1. Christian Peter (14 comments) sagt:

    Früher war ich einmal Geschäftsführer einer Franchisekette. Die meisten Bewerber vergessen zwei wichtige Sache :  1 )  Es kostet Geld   um überhaupt Partner werden zu können. 2 ) Es kostet Zeit und sehr viel Arbeit um Erfolg zu haben.

  2. Ivo (286 comments) sagt:

    Hallo Christian,

    ist das nicht mit allem so… Auch im Franchise geht es nicht von alleine und man muss genauso hart arbeiten wie in jeder anderen Selbstständigkeit.

    Grüße Ivo